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Leerstand

Vor 4 Jahren startete in Aachen das Projekt Creative Drive im Werk 52 in der Jülicher Straße. Toll endlich mal eine Plattform, auf der in Kunst, Design und anderen Disziplinen erlerntes kreatives Handwerk eine Anwendung fand. Was für ein Adrenalinschub, einer voll etablierten Software Firma eine komplette Außendarstellung auf den Leib zu schneidern, inklusive innovativer Partizipationskonzepte für die Mitarbeiter. Die Welt schrie nach kreativen Lösungen für die logisch nicht mehr lösbaren Probleme. Leider bekamen wir den Auftrag für unser Corporate Design nicht, dafür aber gleich den Bundestitel Kreativpilot für eben jenes Design Konzept. In der Folge erhielten wir gewaltigen Input und Inspiration in geförderten Workshops, um das Profil und den Marktauftritt von C/O5 zu schärfen. Unser interdisziplinäres Team entwickelte weiter partizipative Techniken. Richtig stolz sind wir auf die Entwicklung unseres Anfühltrainings. Wir sind sicher, dass wir diesen Begriff, den Word zur Zeit noch als Fehler rot unterstreicht, in einem zukünftigen partizipativen Projekt wiederfinden. Mit dem Projektnamen „Bau dir deine Bank“ 50 Bänke im öffentlichen Stadtraum, hatten wir bereits diese schöne Erfahrung gemacht. Ja, wir meinen es durchaus ernst. Das Problem von Leerständen in Ihren Häusern sollten die Hausbesitzer lösen. Aber wahrscheinlich liegt das Problem eher in unserer romantischen Vorstellung. Wir überlegen die Auslobung eines Preises. An die beste Idylleninszenierung eines leerstehenden Ladenlokals vergeben wir den Titel „Tante Emma“, eine Kanne Milch (nicht haltbar) und ein viertel Pfund Bohnenkaffee (unverkapselt)
War der Wunsch nach kreativen Lösungen im logisch kausalen Kontext nur ein Hype, und was sagt Roland Berger dazu?

werk52

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